Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage
Nutze erzeugten Strom gemeinsam mit anderen Bewohner:innen direkt im eigenen Gebäude und senke nachhaltig deine Stromkosten.

So funktioniert’s
Was ist eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage?
Eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage (GEA) ermöglicht es mehreren Personen in einem Gebäude, gemeinsam erzeugten Strom zu nutzen – zum Beispiel aus einer Photovoltaikanlage am Dach eines Mehrparteienhauses. Der erzeugte Solarstrom wird direkt innerhalb des Gebäudes an die teilnehmenden Wohnungen oder Betriebe verteilt.
Dadurch können Bewohner:innen ihren Eigenverbrauch erhöhen, Stromkosten senken, Netzgebühren sparen und erneuerbare Energie direkt im eigenen Haus nutzen. Eine GEA eignet sich besonders für Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser oder Bürogebäude.
Vorteile
Mehr für dich und deine Nachbar:innen
Mit einer Gemeinschafltichen Erzeugungsanlage macht ihr das beste aus eurem Dach. Ihr nutzt teilt die selbst produzierte Energie, senkt eure Stromkosten und unterstützt aktiv die Energiewende.
Bald verfügbar:
Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen
Wir erweitern das EG Austria Mitgliederportal um Funktionen für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (GEA). Sichere dir jetzt Updates und erfahre als Erste:r, wenn die neue Lösung live geht.
Häufige Fragen
Hier findest du schnelle Antworten – kurz und verständlich.
Was ist eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage (GEA)?
Eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage ist eine gemeinsam genutzte Photovoltaik-Anlage innerhalb eines Gebäudes oder auf einem Grundstück. Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort unter den teilnehmenden Parteien aufgeteilt, zum Beispiel unter den Wohnungen eines Mehrparteienhauses oder den Mieter:innen eines Bürogebäudes. Anders als bei einer EEG oder BEG wird die Energie also nicht über das öffentliche Netz geteilt, sondern direkt in der Liegenschaft. Das macht eine GEA einfach und effizient. Gemeinsam machen wir 100 % echten Ökostrom vom eigenen Dach nutzbar.
Wie funktioniert eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage in Österreich?
Bei einer GEA wird der Strom einer gemeinsamen PV-Anlage direkt auf die teilnehmenden Parteien im Gebäude aufgeteilt. Jede Partei erhält ihren Anteil am erzeugten Ökostrom nach einem vorab vereinbarten Aufteilungsschlüssel. Was nicht selbst verbraucht wird, kann an extern weitergegeben werden. Die EG Austria übernimmt die Organisation, die Aufteilung und die Verrechnung über eine eigens für Energiegemeinschaften entwickelte Software – einfach, transparent und ohne zusätzlichen Aufwand für die Beteiligten.
Was ist der Unterschied zwischen einer GEA, einer EEG und einer BEG?
Alle drei ermöglichen das gemeinsame Nutzen erneuerbarer Energie, aber auf unterschiedlicher Ebene. Eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage (GEA) teilt Strom direkt innerhalb eines Gebäudes oder Grundstücks, wie unter den Wohnungen eines Mehrparteienhauses. Eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) teilt Energie regional über das öffentliche Netz, zwischen Mitgliedern im selben Nahebereich (Umspannwerk). Wir beraten dich gerne dabei, herauszufinden, welche Form oder Kombination am Besten zu dir passt.
Muss ich meinen bestehenden Stromanbieter wechseln?
Nein. Das ist einer der wichtigsten Punkte: Dein Mitmachen bei der GEA ergänzt deinen bestehenden Stromvertrag – es ersetzt ihn nicht. Ein Lieferantenwechsel ist also nicht notwendig. Du bleibst flexibel und dein Stromvertrag bleibt bestehen.
Wer kann Mitglied einer Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage werden?
An einer GEA können alle Parteien teilnehmen, die sich im selben Gebäude oder auf demselben Grundstück befinden. Voraussetzung ist, dass das Gebäude über eine gemeinsame PV-Anlage am Dach verfügt bzw. diese geplant ist. Ob als Eigentümer:in, Mieter:in oder Hausverwaltung: Jede Partei kann Teil der Gemeinschaft werden und den Sonnenstrom vom eigenen Dach mitnutzen. Gerne finden wir gemeinsam heraus, ob und wie eine GEA in deinem Gebäude möglich ist.
Welche Vorteile hat eine GEA für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften?
Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen machen den Sonnenstrom vom eigenen Dach für alle Parteien im Haus nutzbar, ganz ohne komplizierte Einzellösungen. Die Energiekosten der Bewohnerinnen und Bewohner sinken, der Wert der Immobilie steigt, und das Gebäude wird nachhaltiger. Die EG Austria übernimmt Aufteilung, Verrechnung und Verwaltung, sodass für die Hausverwaltung kein zusätzlicher Aufwand entsteht. So wird die Energiewende direkt im eigenen Haus sichtbar.
Welche Vorteile hat eine GEA für Bewohner:innen?
Wer in einem Haus mit Gemeinschaftlicher Erzeugungsanlage wohnt, profitiert von günstigem, 100 % echtem Ökostrom direkt vom eigenen Dach – ohne eigene Anlage anschaffen zu müssen und ohne Lieferantenwechsel. Du genießt faire Konditionen, gestaltest die Energiewende gemeinsam mit deinen Nachbar:innen und bist unabhängiger von deinem Energieversorger.
Wie werde ich Mitglied der EG Austria?
Der Beitritt ist in wenigen Minuten erledigt: Einfach das Online-Formular ausfüllen – ohne Lieferantenwechsel und ohne aufwendige Bürokratie. Halte am besten deine Zählpunktnummer bereit; du findest sie auf deiner letzten Stromrechnung. Um den Rest kümmern wir uns im Hintergrund. Du wirst per E-Mail über den Fortschritt deiner Anmeldung informiert und bekommst alle Infos für den Einstieg ins Mitgliederportal. Bei Fragen sind wir persönlich per E-Mail und Telefon für dich da.
Wer steht hinter der EG Austria?
Die EG Austria (Energie-Gemeinschaft Austria für Strom und Wärme) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Graz. Sie ist Dachorganisation einer österreichweiten Bürgerenergiegemeinschaft sowie zahlreicher regionaler Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften. Das Ziel: die Energiewende einfach, fair und gemeinschaftlich machen. Mehr über unsere Geschichte, unsere Werte und die Menschen hinter der Gemeinschaft erfährst du auf unserer Über-uns-Seite.

Mach den nächsten Schritt – gemeinsam zur Energiewende
Werde Teil einer Bewegung, die die Energiewende in die eigenen Hände nimmt. Profitiere von günstigen Fixtarifen, 100 % Ökostrom aus deiner Region und gestalte die Energiezukunft in Österreich aktiv mit.